Titanen der Rennbahn in Brück 2020

Offizielles Plakat

Vom 26. Juni bis zum 28. Juni findet in Brück (50 KM von Berlin) die 19. Auflage der Veranstaltung „Titanen der Rennbahn“ statt. Wie es jetzt aussieht, leider zum letzten Mal!

Dieses Veranstaltung zog immer die Fans der Kaltblutpferde an und auch diesmal wird ein legendäres Ereignis versprochen. Man sollte sich das letzte Juniwochenende reservieren um dieses Ereignis noch einmal zu erleben.

Organisiert wird seit 19 Jahren dieses Familienfest für den Pferdesport von dem kleinen aber agilen Kaltblut Zuch- und Sportverein Brück e.V.. Jedes Jahr hatte dieses Event mehr Zuschauer und Aktive aus ganz Europa.

Programm

Das Motto dieser Veranstaltung ist, „Die Titanen sagen danke“.

Ohne Sattel messen sich die Reiter auf ihren Kaltblütern auf der Rennbahn. Hier merkt man wie viel Feuer diese Tiere haben und mit welcher Freude sie dabei sind. Es gibt Wagenrennen mit Kutsche aber auch mit dem Römerwagen.

Einmalig in Deutschland ist das Geschicklichkeitsfahren – zwei- bis sechsspännig. Dazu Zugleistungsprüfungen, um die Leistungsfähigkeit dieser prächtigen Tiere zu zeigen.

Untermalt wir das Fest mit toller Live-Musik. Zum entspannen gibt es Essens- und Marktstände. Es wird eine Tombola mit einem Kaltblutfohlen als als Hauptgewinn veranstaltet. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo, Pony reiten und einen Spielplatz mit Riesenhüpfburg.

Sonnabend ist der große Umzug aller Gespanne durch die Stadt Brück.

Also lassen Sie sich das Ereignis nicht entgehen.

Karten können sie hier bestellen.

Anfahrt

Fazit der Pressekonferenz vom 21. Feb. 2020

Natürlich kann man mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass es voraussichtlich nach 18 Jahren in Brück Schluss ist, mit den „Titanen der Rennbahn“ Schluss ist.

Natürlich ist es Verständlich, wenn die privaten Veranstalter fehlendes Personal, und strengere Auflagen der Behörden und einen Besucherrückgang nicht länger tragen können und wollen.

Gerade heute ist es wichtig, allen Besuchern das Gefühl von Sicherheit und guter Organisation zu vermitteln .

Hier stellt sich die weitere Frage, warum nicht irgendeine Instanz im Land Brandenburg eine finanzielle Zuwendung gerade für behördliche Auflagen bereitstellen konnte. Es ja Geld für weniger Spektakuläre Veranstaltungen bereitgestellt.

Man versicherte von der Leitung mehrfach glaubhaft, das wirtschaftliche Überschüsse immer voll umfänglich als Reserven zurückgelegt und daher auch immer letzten Jahr damit das Defizit abgedeckt wurde.

Also nichts von „Eigne Taschen füllen“.

Spätestens an solcher Stelle im Raum der Pressekonferenz wäre von den reichlich anwesenden Helfern und Mitarbeitern ein Murren im Hintergrund zu hören gewesen. Rückfragen bestätigten diesen Eindruck auch.

Natürlich gibt es auch immer unvorhergesehene Risiken, wie die letztjährigen Wetterkapriolen, die finanzielle Einbußen im Zuschauerbereich mit sich brachten.

Natürlich wird auch eine solche Groß-Veranstaltung nicht von allen gemocht.
Wenn auf der Pressekonferenz von „Mobbing“ durch eine bekannte (und auch nicht immer unumstrittene) Tierschutzorganisation die Rede ist, scheint hier ein Konflikt vorzuliegen. Vor allem dann, wenn die örtlich zuständige behördliche Veterinärin mit ihrem Team genau das Gegenteil feststellt.

Egal ob die letztjährige Veranstaltung dann durch die vorgenannte Intervention und falsche Information durch Dritte rückläufig war , dürfte sie doch der kleinen Gemeinde neben dem touristischen Renommee auch etliche Steuereinnahmen beschert haben.

Auf Nachfragen zur Unterstützung durch Gemeinde, Landkreis oder gar durch das Land Brandenburg kamen lediglich diplomatische Antworten der Verantwortlichen von Vorn. Man vermied Bewertungen, Mutmaßungen und Spekulation.

Hier bleibt nur der Eindruck, dass solche Unterstützung , aus welchen Gründen auch immer, schlicht unterbleibt. Schade eigentlich Das Geschmäckle“ vergrößert sich noch, wenn man hört, dass es auch zur (hoffentlich) letzten Veranstaltung (wie schon in den Vorjahren) im Juni 2020 nicht mal ein höherer Repräsentant des eigenen Landes Brandenburg schafft, für ein Grußwort nach Brück zu kommen. Ausdruck von Ignoranz oder Uninformiertheit?

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Mitteilung des Veranstalters, dass der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt vorab seiner Zusage zum Besuch dieser Veranstaltung gegeben hat.

Fragen über Fragen bleiben.

Text: G. Krüger, W. Gaudeck

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