Kraniche

Kraniche Bild: G. Krüger

Vögel des Glücks

Kraniche Bild: W. Gaudeck

61.090 Kraniche wurden am 08. Oktober 2019 beim Kranichausflug vom Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch gezählt.

Eine riesige Zahl von Tieren fanden wir und so beschlossen wir mal wieder in die Gegend um Linum zu fahren. Bestimmt würden Glück und auch ein paar davon sehen

Linum liegt (bekannterweise?) nordwestlich von Berlin unweit von Fehrbellin im Ruppiner Land und hat ja wegen seiner im Frühjahr brütenden Störche einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht.

Der aufkommende Tourismus hat mit seinen vielen kleinen Geschäften und Restaurants für eine nette Infrastruktur im Ort gesorgt, so das es sich lohnt, neben der schönen Landschaft und den vielen sonstigen Angeboten in diese Gegend zu fahren.

Hilfen bei den Beobachtungen

In Linum und Umgebung sind diverse Naturvereinigungen ansässig. Überall gibt es sehr freundliche und sachkundige Info´s zur Umgebung. Dazu gehören der

Vor Ort

Kraniche Bild: W. Gaudeck

Unser Ziel waren diesmal die bereits oben genannten Kraniche, die hier regelmässig im Herbst auf dem Weg von Skandinavien nach Spanien für einige Zeit Station in der Umgebung machen.

Diesmal wollten wir es neben der Naturbeobachtung ganz genau wissen und machten eine „Führung für Entdeckungshungrige mit. Eine Biologin weihte uns alle (?) Geheimnisse des Kranichdaseins ein und zeigte uns anschließend noch ein paar Beobachtungsstellen. Es war unterhaltsam und sich gelohnt.Wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich einfach hier informieren:

https://www.entdeckungshungrig.de

Zur Vorbereitung auf die Tour kann man sich über alles auch nur im Entferntesten mit Kranichen zu zusammenhängt auch direkt hier informieren:

http://www.kraniche-linum.de
Die Seite gibt – zusammengefasst- auch die vielfältigen Angebote in der Umgebung Linums wieder.

Natürlich kann man die Tiere auch ohne Führung überall in der Umgebung gut allein beobachten, man muss natürlich nur wissen wo. Nachfragen lohnt sich, man bekommt überall gerne Auskunft.

Bei der Beobachtung der Tiere sollte man jedoch eine gehörige Portion Abstand bewahren, den die Tiere sind scheu und fliegen sofort weg, wenn. Sie sich „belästigt“ fühlen.

Da etliche Tiere wegen der niedrigen Temperarturen auch den Winter dürfte man bis in den November Glück mit den Beobachtungen auf den dann abgeernteten Feldern haben.

Schlafplätze

Zum Schlafen ist es für sie notwendig im Flachwasser zu stehen. Fuchs und Marderhund können sie so nicht leicht erreichen. Dort stehen sie zu Tausenden und übernachten. Fährt man morgens bei Tagesanbruch durch Linum hört man schon das trompetenartige Rufen der erwachenden Vögel.
Ein Problem macht die Trockenheit der letzten beiden Jahre. Bisher wurden die Plätze min dem Wasser der Rhin geflutet. Es ist nicht klar, ob bei anhaltender Trockenheit noch genug Wasser zur Verfügung steht.

Weitere Erholung

Linum liegt eingebettet in die wunderschöne Moorlandschaft des Oberen Rhinluchs mit Fischteichen. Die Fischteiche entstanden durch das Torfstechen, mit dem sich die Linumer früher Jahren ihren Lebensunterhalt verdienten. Heute werden die Teiche zum Teil zur Karpfen- und Forellenzucht genutzt.

Linum-Luch Bild: G. Krüger

Twext W. Gaudeck
Bilder: W. Gaudeck, G. Krüger

 

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