4. Tag: Familientag im Veldodrom

U15. Bild: Gerd Krüger

Der wohl wichtigste Tag im Velodrom ist aus unserer Sicht das Familienevent – schließlich sieht man hier die Champions von morgen. Sonntag früh um 11 Uhr geht es los. Die hart gesottenen Eltern mit ihren Kindern warteten bereits ab 10 Uhr vor dem Eingang. Die Vorfreude ist groß, weil Radsport in erster Linie auch Familiensport der Highclass ist. Nachdem sich die Heiligen Hallen des Velodroms öffneten, wurden die Plätze vom überwiegend Berliner Publikum rasch eingenommen, sodass sich das Rund schnell füllte.

Als die Fahrer der U15 auf die Bahn kamen, wurden sie gleich mit Enthusiasmus angefeuert. Die Namen der angehenden Champions wurden lauthals gerufen, die Trillerpfeifen gezückt und Bilder für das Familienalbum geschossen. Ja, so soll ein Sportevent sein!

Die Jugend ist aktiv

Im Rennen der U15 machen sich schon deutliche Unterschiede des Trainings , Talents und durchhaltevermögen bemerkbar. So spielten 2 Fahrer der U15/2 ganz vorn im Feld. Beide führten mit einer halben Runde Vorsprung an und räumten so ziemlich alle  Punkte ab. Zu den Favoriten gehörten Friedrich von Korff und Lui Bengelsdorf . Als Friedrich von Korff schon fast wie der sichere Sieger aussah, zog sein „Begleiter“ Lui Bengelsdorf bei den letzten beiden Wertungen an und gewann mit nur einem Punkt Vorsprung.                                                                                      Bild: Gerd Krüger | U15

Die U19

U.19. Bild: G. Krüger

Bei der U19 merkte man schon, dass etliche der Fahrer die Erfahrung und die nötige Ruhe aus der Bundesliga mitbringen. Der Weg zu den Senioren ist nicht mehr weit.

Die heiß umkämpften Spitzenpositionen zeichnet sich durch die Entschlossenheit, den Schwung und die Dynamik der Fahrer aus.

 

Madison

Bei dem Madison kristallisierte sich die Qualität der Fahrer im Besonderen bei drei Mannschaften: Ballerstedt / Buck-Gramko, Kemp / Heinrich und Teutenberg / Dreßler. Besonders Teutenberg / Dreßler dominierten ab der Hälfte des Madisons das Feld. Als sie schon mit 10 Punkten führten und uneinholbar schienen, stürzte Dreßler in Runde 6. Er schien unverletzt, doch zu seinem Pech, hatte seine Rennmaschine einen defekt, sodass Teutenberg den Rest allein fahren musste und somit in der Gesamtbewertung zurückfiel. Allein auf dem Rund, ist das Tempo nicht zu halten, selbst wenn man gewillt ist. Den Schlusssprint gewann die Mannschaft Kemp / Heinrich und war Punktgleich mit Teutenberg / Dreßler. Bei Punktgleichheit ist Gewinner, wer den letzten Sprint gewinnt.

So sieht das enge Ergebnis aus:

1. Kenp / Heinrich 34 Punkte
2. Teutenberg / Dreßler 34 Punkte
3. Ballerstedt / Buck-Gramcko 33 Punkte.

Die Männer machen es spannend

Bei den Männern gab es heute eine Umwälzung in der Tabelle. Für unsere Lokalmatadoren Roger Kluge / Theo Reinhard war es ein schwerer Tag und sie verloren ihren konfortabelen Vorsprung.

Ihre Ergebnisse: Die erste Jagt, 15. Platz eine Rund Rückstand 3 Punkte. 40 Runden Derny (7. Lauf) mit Roger Kluge, 6. Platz 6 Punkte. 7,5 km Point Race mit Theo Reinhard, 16 Platz 0 Punkte. Mannschaftsausscheidung 8. Platz 12 Punkte.

Letzte Jagt des Tages – eine Leistung voller Energie, um das vorherige Vergessen zu machen. 3. Platz und in der Gesamtrechnung der Punkte 20 Punkte. Am Ende zählt nur das Gewinnen!

Das General Classement ist:

1. Mark Hester, Jesper Markov 299 Punkte
2. Wojciech Pszczolarski / Daniel Staniszewski 290 Punkte
3. Wim Stroetinga / Robbe Ghys 289 Punkte
4. Roger Kluge / Theo Reinhard 289 Punkte

Das Spitzenfeld liegt sehr dicht beieinander, der Unterschied beträgt gerade mal 10 Punkte. Jeder hat die Chance nach oben. Weiterhin bleibt es spannend.

Bilder der letzten Tage :