Winterliches weiß auf dem Tempelhofer-Feld

© JK, Tempelhofer Feld Landebahn in strahlenden weiß.

Auf einer Fläche von 300 Hektar erstrahlt die grenzenlose Freiheit Berlins, das Tempelhofer-Feld. Kristallklarer blauer Himmel und weiß so weit das Auge reicht. Bis ins 18. Jahrhundert wurde das Tempelhofer-Feld als Ackerfläche genutzt, später als Parade – und Exerzierplatz, um 1890 war das Tempelhofer-Feld ein Ort, an dem Erfinder ihre Luftschiffe dem preußischen Militär präsentieren konnten, um das 19. Jahrhundert wurden auf dem Tempelhofer-Feld vorrangig für sportliche Aktivitäten wie etwa Fußball und als Pferderennbahn genutzt. Nahe der Flächen gab es einen Badesee „Schlangenpfuhl“, der unteranderem zum Picknicken und Schwimmen von den Berlinern genutzt wurde.

Grenzenlose Freiheit Berlins

Zum Flug-und Landefeld wurde das Tempelhofer-Feld erst um 1920. Im Mai 2010 wurde das Feld nach langen Diskussionen seitens des Senats und einigen anderen Interessensgruppen der Öffentlichkeit als Parklandschaft wieder übergeben. Heute wird das Feld wieder als Naherholungsraum und als riesige Spielwiese von den Berliner genutzt und hat sogar ein Vogelschutzgebiet auf dem Amseln, Bachstelze, Blaumeisen, Feldlerche, Nachtigallen, Falken und etliche andere Vogelarten beheimatet sind, zu sehen. Bricht der Winter über dem Tempelhofer-Feld aus, kann es für viele winterliche Sportarten genutzt werden beispielsweise für Skilanglauf, Snowkiten, Nordic Walking oder einfach nur Laufen.